Ruth Bruckner

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Ruth Bruckner

begann früh ihre musikalische Ausbildung auf dem Instrument Blockflöte und kam im Alter von 14 Jahren an die Universität für Musik und darstellende Kunst Wien in die Konzertfachklasse von Hans Maria Kneihs. Sie erhielt auch Klavier- und Violoncellounterricht an der Universität und den Musikschulen der Stadt Wien. Seit 2007 studiert sie zusätzlich Viola da Gamba bei Pierre Pitzl an der Abteilung für Alte Musik der Konservatorium Wien Privatuniversität. Sie besuchte Meisterkurse und Seminare bei Gerd Lünenbürger, Han Tol, Paul Leenhouts, und dem Amsterdam Loeki Stardust Quartett.
Im Sommersemester 2007 studierte sie mit Förderung des Bundeskanzleramtes für Kunst und Kultur bei Sébastien Marq am Conservatoire Erik Satie in Paris. Während dieser Zeit war sie ebenfalls Stipendiatin der Cité Internationale des Arts Paris. Im Wintertrimester 2010 wird sie am Royal College of Music London studieren.

Ruth Bruckner ist mehrfache Preisträgerin des nationalen Jugendwettbewerbs Prima la musica, bei dem sie im Jahr 2001 auch den 1. Preis des Bundeswettbewerbs gewonnen hat. Im Rahmen der Innsbrucker Festwochen für Alte Musik 2004 spielte sie eine Rundfunkaufnahme zusammen mit der Cembalistin Anne-Marie Dragosits.
Ihr Solo-Debüt im Wiener Konzerthaus gab sie im Herbst 2005 im Rahmen eines Konzertes des Zyklus „musica juventutis“, zu dem sie nach einem Wettbewerb ausgewählt wurde.

Im Frühjahr 2008 wurde sie zum Internationalen Hülsta-Woodwinds Wettbewerb nach Münster/ Deutschland eingeladen.

Beim 10. Internationalen Musikwettbewerb in Osaka/Japan im Oktober 2009 war sie Gewinnerin des 1. Preises der Kategorie „Alte Musik“, sowie des „Journalist-Prize“ und des „Hyogo Governor Awards“.

Sie spielte mit dem Collegium moraviensis, dem Collegium Musicum Wien und der Wiener Akademie unter der Leitung von Martin Haselböck, sowie als Solistin mit Dmitry Bondarenko (Cembalo) und Kunihiro Mimura (Viola da Gamba).